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FamilienLeben | Generationen – gemeinsam - 18.06.2007

Kirchengemeinden zu einer Heimat für unterschiedliche Familien-Konstellationen machen

Rund 200 Besucher aus den vier Dekanaten Biedenkopf, Dillenburg, Herborn und Gladenbach kommen zum Fachtag „Familienfreundliche Gemeinde“

Herborn – Kirchentags-Gefühl in Herborn: In einen bunten Markt der Möglichkeiten mit mehr als 200 Besuchern verwandelte sich die Konferenzhalle für den Fachtag „Familienfreundliche Gemeinde“. Eingeladen hatten die evangelischen Dekanate Biedenkopf, Gladenbach, Dillenburg und Herborn gemeinsam mit dem Zentrum Bildung der EKHN als zentrale Aktion des Themenjahres „FamilienLeben – Generationen gemeinsam“.
„Aus allen Richtungen sind Sie heute gekommen“, begrüßten die Projektkoordinatoren Kerstin Griesing und Hartmut Heuser die Besucher, „ein schönes Zeichen dafür, dass wir alle gemeinsam dieses Themenjahr tragen.“
Die familienfreundliche Kirchengemeinde war Thema des Fachtages – die Besucher sollten Impulse dafür bekommen, wie Menschen in unterschiedlichen Familiensituationen sich in der Gemeinde aufgehoben fühlen können. „Familie ist die Keimzelle jeder Gesellschaft“, betonte Herborns Dekan Ronald Lommel in seinem Grußwort, „wie diese Lebensordnung gestaltet werden kann, bleibt immer eine Herausforderung.“ Er wünschte sich, dass „dieser Fachtag uns neue Anregungen gibt, um diese Herausforderung mit Gottes gutem Geist zu leben.“

In Kooperation mit dem Zentrum Bildung der EKHN hatten die vier Dekanate den Fachtag konzipiert und auf diese Weise eine versierte Beraterin und Rednerin
gewonnen: Zentrums-Referentin Paula Lichtenberger stellte in ihrem Einführungsreferat die Frage „Kirchengemeinden – Orte für Familien?“ Mit den Schlagworten „Individualisierung, Globalisierung, Werte-Pluralisierung“ skizzierte sie die heutige Lebenswelt. Der demographische Wandel habe erheblichen Einfluss auf das Familienleben – etwa bei der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen. Auch Vernachlässigung und Gewalt seien Aspekte, die mit Familienleben in Verbindung gebracht wären.
„Die evangelische Kirche muss Familien unterstützen und kann es auch“, betonte Paula Lichtenberger. Sie zitierte den EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber, der in seinem Buch „Familie haben Alle“ dafür eintritt, dass Familienarbeit mehr Wertschätzung erfährt und gesellschaftliche Veränderungen einfordert. Paula Lichtenberger nannte Beispiele, wie Kirchengemeinde ein Ort sein kann, „wo die unterschiedlichen Familien-Formen eine Heimat und Unterstützung finden.“ Hierfür sei es wichtig, dass in den Kirchengemeinden über das jeweilige Familienbild diskutiert und nach den passenden Möglichkeiten gesucht werde, wie eine Gemeinde familienfreundlicher werden kann. „Das kann in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kindertagesstätte geschehen, mit dem Seniorenbeirat oder mit anderen Institutionen.“ Referentin Lichtenberger mahnte an, bei allen Diskussionen immer offen für unterschiedliche Lebensformen und Frömmigkeitsstile zu bleiben. Gleichzeitig lobte sie die Initiative der vier
Dekanate: „Dieses Projekt ist wegweisend und bietet den Christen in der Region viele Chancen.“

In sechs Workshops hatten die Besucher anschließend die Möglichkeit, sich über Elemente familienfreundlicher Gemeinden zu informieren. Unter dem Motto „Weil Gott alle zu sich einlädt“ informierten die Pfarrerinnen Natascha Reuter und Karin Schmid über Gottesdienste für Familien. Sie gaben den Interessierten auch Entwürfe und Materialien an die Hand. Das Konzept der Mehrgenerationenhäuser stellten Diana Gillmann von der Beratungsstelle Altenhilfe im Dekanat Gladenbach sowie Heidi Albrecht von der Evangelischen Familienbildungs-Stätte in Marburg vor. Konzepte für die Arbeit mit Konfirmanden und deren Eltern präsentierten Wallaus Pfarrer Jörg Stähler und Gemeindepädagoge Christian Kreutz. Eine reine Männerrunde traf sich beim Workshop „Das ist Männersache!“, um sich mit den Pfarrern Herbert Volk und Paul-Ulrich Rabe über spezielle Angebote für Männer in der Kirchengemeinde zu informieren. Zum Thema „Du bist nicht allein“ zeigten Pfarrer Ernst-Dieter Mankel und Pfarrerin Sandra Jost Möglichkeiten auf, in einer Gemeinde einen Besuchsdienst zu etablieren. Auf großes Interesse vor allem bei den vielen Erzieherinnen stieß der Workshop „Gemeinsam unterwegs – Umwandlung einer Tageseinrichtung für Kinder in ein Familienzentrum“ , den Erzieherin Beate Klein sowie die beiden Fachberaterinnen aus dem Zentrum Bildung, Gerda Wied-Glandorf und Inge Wetter organisierten. Zeit zum Ideen-Austausch hatten die rund 200 Besucher des Fachtages beim Markt der Möglichkeiten, auf dem sich knapp 30 Einrichtungen – von der Diakonie über diverse Kindergärten bis hin zu den Dekanats-Frauenteams – mit ihren familienfreundlichen Angeboten präsentierten. „Das ist ein sehr schönes, buntes Getümmel“, sagte Gladenbachs Dekann Matthias Ullrich mit Blick auf den Markt der Möglichkeiten, „es zeigt, welche Fülle an Angeboten für Familien die evangelische Kirche in der Region hat.“ Zum Abschluss des Fachtags wurde das Kunstwerk „Gesichter der Gemeinden“ enthüllt. 86 Kirchengemeinden hatten ein Puzzleteil mit Fotos aus dem Gemeindeleben beklebt, die zu einem sechs Quadratmeter großen Riesen-Puzzle zusammengesetzt wurden.







 
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