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FamilienLeben | Generationen – gemeinsam - Vom „Sozialgedöns“ zum öffentlichen Thema01.10.2007

Vom „Sozialgedöns“ zum öffentlichen Thema


Vertreter aus Wirtschaft, Politik und evangelischer Kirche diskutieren über die Situation von Kindern

Biedenkopf. Kinder sind für unsere Gesellschaft wesentlich mehr als nur zukünftige Fachkräfte und Rentenzahler. Darin waren sich die Gäste auf dem Podium der Diskussion „Lasset die Kinder zu mir kommen? KinderLeben in unserer Gesellschaft“ einig. Die evangelischen Dekanate Biedenkopf und Gladenbach hatten als letzte zentrale Aktion des Themenjahres „FamilienLeben – Generationen gemeinsam“ in die Aula der Lahntalschule in Biedenkopf geladen, um mit prominenten Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kirche über die Situation von Kindern zu sprechen.

Hessens Sozialministerin Silke Lautenschläger und der Chef der Fluggesellschaft „Condor“, Jean- Christoph Debus, diskutierten mit der Leiterin des Zentrums Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Martina Klein, und dem Direktor der evangelischen Akademie Thüringens, Michael Haspel, den Stellenwert von Kindern in der modernen Leistungsgesellschaft. Kinder seien vom „Sozialgedöns“ zum Gegenstand öffentlicher Aufmerksamkeit geworden, sagte die Volkswirtin Brigitte Bertelmann in einem kurzen Impulsreferat zu Beginn. „Aber wollen wir Kinder als zukünftige Rentenzahler und Pflegekräfte, oder wirklich um ihrer selbst?“, richtete sie die Eingangsfrage an das Podium. „Die Bibel macht deutlich, dass Kinder ein Geschenk Gottes sind und einen eigenen Wert haben“, sagte der Theologe Michael Haspel. Hessens Sozialministerin Lautenschläger begrüßte, „dass Kinder und Familie mittlerweile ein wichtiges Thema sind und sich daraus Chancen ergeben.“ Gleichwohl bemängelte Moderatorin Eva Buchhorn, Redakteurin der Wirtschaftszeitschrift „Manager Magazin“, dass es trotz der Versprechungen der Politik für viele Eltern sehr schwierig sei, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. „Überstunden, Dienstreisen, Sonderschichten gehören in vielen Betrieben einfach dazu.“ Jean-Christoph Debus, Geschäftsführer der Fluggesellschaft „Condor“ und dort auch für das Personal verantwortlich, räumte ein: „Die Anforderungen an Arbeitnehmer steigen stetig.“ Aber: „Nur glückliche Arbeitnehmer sind gute, leistungsfähige Mitarbeiter. Und Familie macht glücklich. “ Deshalb gebe es in vielen Unternehmen immer öfter flexible Arbeitszeiten, Tele-Arbeitsplätze oder Kinderbetreuung. So auch beim Ferienflieger Condor, wo 46 Prozent der
Mitarbeiter in Teilzeitmodellen arbeiten.
Neben der Arbeitswelt war auch die Kinderbetreuung ein Thema. Martina Klein ist im Zentrum Bildung für die Fachberatung in den mehr als 600 evangelischen Kindertagesstätten der Landeskirche verantwortlich. „Bei der Zahl der Betreuungsplätze von Kindern unter drei Jahren geht es langsam voran.“ Die Familienfreundlichkeit in Deutschland werde aber nicht nur durch staatliche Maßnahmen, wie beispielsweise durch zusätzliche Krippenplätze erhöht. „Wir müssen allen Menschen die Möglichkeit geben, das Familienmodell zu leben, das für sie gut ist“, sagte Michael Haspel.
Moderatorin Eva Buchhorn bat die Podiumsgäste, einen Wunsch für Kinder und Familien zu äußern. Sozialministerin Silke Lautenschläger wünschte sich, dass „in der öffentlichen Diskussion mehr darüber gesprochen wird, welch große Bereicherung Kinder sind.“ In eine ähnliche Richtung ging auch der Wunsch von Condor-Geschäftsführer Debus: „Wir müssen Kinder als Glück begreifen, so, wie ich es mit meinem acht Monate alten Sohn auch tue.“ Martina Klein wünschte sich, dass „wir Familien als den Organismus wahrnehmen, der die Gesellschaft am Leben erhält.“ Konkret fiel der Wunsch des Theologen Michael Haspel aus: „Wir müssen mehr Vorlesen, denn Vorlesen bildet.“ Und nur „Bildung befähigt den Menschen, in Freiheit ein verantwortungsbewusstes Leben zu führen.“ Die rund 150 Besucher in der Aula der Lahntalschule konnten mit Gladenbachs Dekan Matthias Ullrich als „Anwalt des Publikums“ Fragen an das Podium richten. Nach dem Abschluss durch Biedenkopfs Dekan Stefan Peter ging die Diskussion im Foyer weiter. Das „Duo Salzbauer“ aus Biedenkopf lieferte mit
Saxophon- und Piano-Klängen einen stimmungsvollen Rahmen für angeregte Gespräche der Besucher, darunter Landrat Robert Fischbach. Freundlich und professionell sorgten Azubis der Berufsschule Biedenkopf für das leibliche Wohl. Die angehenden „Beiköchinnen“ hatten eigens für den Abend ausgefallene „Fingerfood“-Kreationen entwickelt. Auch die Siebtklässler der Stadtschule Biedenkopf beteiligten sich an der Podiumsdiskussion, sie stellten im Foyer auf Stellwänden die Ergebnisse von Unterrichtsprojekten zum Thema aus.
Die Diskussion war die letzte zentrale Veranstaltung des Themenjahres „FamilienLeben - Generationen gemeinsam“ der evangelischen Dekanate Biedenkopf, Gladenbach, Dillenburg und Herborn. Rund 300 Aktionen hätten neun Monate lang das „Zusammenleben der Generationen in den Fokus gerückt“, sagte Gladenbachs Dekan Matthias Ullrich, „in unserer Region, in den Kirchengemeinden und Kommunen wirkt es aber nachhaltig und weit über das Themenjahr hinaus.“





 
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